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cd druck

Posted by Jac on March 8, 2009  •  Comments (64)  •  Full article



eigentlich muss ich Ihnen ja gar nichts mehr sagen: China baut 2.000 Krankenhäuser. Sie können sich vorstellen, was da los sein wird. Und vor allem... Sie können sich gut vorstellen, was da jetzt schon in einigen ausgesuchten Unternehmen der Medizintechnik los ist: Hektik pur. Techniker, Ingenieure, Logistiker, Manager drehen fast durch vor lauter Arbeit. 124 Milliarden USD setzen die Chinesen ab dem kommenden Jahr 2011 in ihre neue Gesundheitsreform ein. Und alles soll vom Modernsten sein Und vor allem... Die neue eingesetzte Technik soll irrsinnig effektiv sein. Über 1,3 Milliarden Chinesen wollen medizinisch versorgt sein. Das Politbüro will sein Image im Volk aufpolieren. Auch der arme Chinese auf dem Land soll versorgt werden... Da sind Laborausstattungen wichtig, die statt 200 Blutproben pro Minute 2.000 Blutproben pro Minute schaffen. Da sind EKG-Messgeräte und Röntgenanlagen notwendig, vor denen die Patienten Schlange stehen und im Minutentakt diagnostiziert werden. Gut, wenn Sie da Miteigentümer eines solchen Unternehmens sind... Der Schwerpunkt chinesischer Gesundheitsversorgung liegt in Krankenhäusern. Und man setzt bei Ärzten noch viel mehr als im Westen auf den Spezialisten als auf den Generalisten. Das hat zur Folge, dass ab sofort überall auf dem Riesenkontinent riesige Kliniken mit modernster, effektivster Medizintechnik für Spezialisten hochgezogen werden. Und bei den Chinesen wird nicht lange geplant, sondern so schnell gebaut, dass auf der Baustelle schon abends alles anders aussieht als am Morgen zuvor. Schon seit Monaten filzen chinesische Delegationen bestens ausgebildeter Mediziner und Ingenieure Medizintechnik-Produzenten vor allem in Deutschland und in den USA... Sie gelten als bestens versiert, äußerst kundig und äußerst kritisch... Sie fordern das Beste vom Besten. Und sie können es auch verlangen... Sie setzen 124 Milliarden USD ein. Das ist enorm viel Geld für eine Branche, die 2009 weltweit 200 Milliarden Euro umsetzte und deren Umsatz in den letzten so um die 6% bis 8% jährlich wuchs. Stellen Sie sich das vor: Da kommt jetzt jemand und sagt: Wir investieren ab sofort 124 USD, aber bitte schnell! Die Gewinne einiger Medizintechnik-Hersteller werden explodieren...

Absturz beim Ölpreis Das prominenteste Beispiel ist sicherlich der Ölpreis. Im Juli kletterte der Preis auf fast 150 Dollar und rund um den Globus schrillten die Alarmglocken. Es wurden kurzfristige Prognosen veröffentlicht, die einen Preis von 200 Dollar noch in diesem Jahr erwarteten. Dann kam alles ganz anders. Bis September gab es den ersten Einbruch in dessen Verlauf sich der Ölpreis noch bei gut 100 Dollar pro Fass halten konnte. Ich erinnere mich noch gut an eine Podiumsdiskussion auf der IAM-Messe in Düsseldorf. Dort trauten die Experten dem Ölpreis eine Korrektur bis auf 85 Dollar zu. Tiefere Preise waren zu dem Zeitpunkt, selbst für viele Experten wie Eugen Weinberg von der Commerzbank, nicht vorstellbar.

Doch dann folgte der zweite Teil des Absturzes und dann fiel der Ölpreis auf rund 40 Dollar pro Fass. Ganz klar: In normalen Wirtschaftszeiten hätte eine solch drastische Preiskorrektur beim Öl für die Börsen wie ein Turbolader gewirkt: Die Kurse wären kräftig gestiegen. Doch aktuell regiert immer noch die Vorsicht an den internationalen Finanzmärkten. Daher notieren derzeit die meisten Rohstoffe weit entfernt von den Höchstständen aus dem Frühjahr. Ganz besonders interessant ist der Preisverlauf beim Platin. Ende vergangener Woche kostete die Unze Platin erstmals seit 1996 wieder weniger als die Unze Gold. Beide Edelmetalle rangieren aktuell so um 830 Dollar.

Daher mein Einkaufstipp für das Weihnachtsgeschäft: Schauen Sie doch auch mal nach Platinschmuck. Wenn Ihnen der Juwelier dann aber deutlich mehr Geld für den Ring oder die Kette abnehmen möchte, verweisen Sie doch einfach auf die aktuelle Marktsituation mit dem „günstigen“ Platin. Vielleicht kommt er Ihnen beim Preis ja etwas entgegen. Setzen Sie auf DEN Megatrend des 21. Jahrhunderts Zukunft für Ihr Portfolio. Die Klimakatastrophe wird kommen, das ist sicher. Nur mit modernster Technik aus starken Unternehmen lässt sich der Klimawandel bekämpfen.

Nachfrage jedoch nur leicht rückgängig Doch zurück zum Öl: Tatsächlich hat die Nachfrage nachgelassen. Das hat auch die Internationale Energie Agentur (IEA) in ihrer jüngsten Prognose gesagt. Aber von einem Einbruch kann nun wahrlich nicht die Rede sein: Für 2009 erwartet die IEA einen Rückgang der Nachfrage um 200.000 Fass am Tag auf 85,5 Mio. Barrel. An der langfristigen Prognose hält die IEA im erst kürzlich erschienenen World Energy Outlook 2008 jedoch fest: Bis zum Jahr 2030 kann die Ölnachfrage auf bis zu 106 Mio. Barrel pro Tag ansteigen. Auch wenn jetzt die OPEC die Förderquoten drosselt und so den Eindruck vermittelt, dass Öl im Überfluss vorhanden sei, kann ich nur sagen: Dieser Eindruck täuscht. Zum einen lässt die Marktmacht der OPEC nach. Die Organisation repräsentiert nur noch 44% des weltweit geförderten Öls. Zudem ist absehbar, dass die Zahl der Mitgliedsländer in den nächsten Jahren zurückgehen wird. Denn die OPEC ist ja die Organisation der Erdöl exportierenden Länder. Bei zurückgehenden Förderquoten z.B. in Mexiko ist es nur eine Frage der Zeit bis einige Länder nicht mehr in der Lage sein werden, Erdöl zu exportieren. Hier werden wir aber schon morgen schlauer sein, wenn die OPEC im algerischen Oran zu einem Treffen zusammenkommt. Laut verschiedener Prognosen ist mit einer deutlichen Verringerung der Produktion von bis zu 2 Mio. Barrel am Tag zu rechnen. Das sollte den Ölpreis kurzfristig wieder über die Marke von 50 Dollar heben. Benzin kostet in den USA nur 0,40 Euro pro Liter Übrigens: Ist Ihnen an der Tankstelle etwas aufgefallen? Der Preis für Benzin und Diesel ist seit September stark gefallen. Aktuell kostet der Liter Benzin so um 1,10 Euro. Das sind immerhin fast 32% weniger als beim Rekordhoch von 1,60 Euro. Im gleichen Zeitraum ist jedoch der Rohölpreis um über 70% gefallen. Der extrem hohe Steueranteil hält den Benzinpreis weiterhin hoch. In den USA sieht das anders aus: Hier hat sich der Benzinpreis seit dem Sommer halbiert, von 4 Dollar auf nur noch 2 Dollar pro Gallone. Übrigens sind das nach aktuellem Wechselkurs nur 0,40 Euro pro Liter. Bei diesem Preis müsste eigentlich auch bald wieder der Verkauf von großen SUVs wie dem Hummer anziehen. Aktuell bieten Händler in den USA diesen riesigen Geländewagen für rund 31.000 Dollar, umgerechnet 23.500 Euro an.

EURUSD fällt auf 0.95 und steigt anschließend auf 1.30. Die europäischen Bankbilanzen stehen aufgrund der Stagnation der osteuropäischen Märkte und den wirtschaftlichen Spannungen im EU-Raum unter hohem CD druck. Das chinesische BIP fällt auf ein Nullwachstum zurück. Die exportorientierten Sektoren der chinesischen Wirtschaft sind stark vom freien Fall des Welthandels und vor allem von den USA betroffen. “Pre-Ins First Out”. Mehrere, zurzeit vollständig oder teilweise an den Euro gekoppelte osteuropäische Währungen geraten 2009 aufgrund von Kapitalabflüssen unter wachsenden CD Bedrucken.

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Posted by Jac on March 8, 2009  •  Comments (64)  •  Full article

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